Studie bestärkt Wichtigkeit des Ehrenamts

Handlungsleitfaden zeigt Lösungsansätze und Beispiele guter Praxis.

ea_leitfadenEhrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten und unterstützen die Hauptamtlichen bei ihrer Arbeit. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie “Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in Pflege, Sport und Kultur”, die das Bundesfamilienministerium in Auftrag gegeben hat und deren Ergebnisse am 26. Januar während einer Tagung mit dem Schwerpunkt Flüchtlingshilfe vorgestellt wurden.

Mit Ehrenamt und Hauptamt treffen zwei Arbeitsformen mit unterschiedlichen Ressourcen und Herangehensweisen aufeinander. Diese können sich gegenseitig unterstützen, ergänzen und bereichern. Die Studie macht klar: Insbesondere das Ehrenamt muss gefördert werden. In vielen hauptamtlich geführten Einrichtungen sorgt ehrenamtliches Engagement dafür, dass die Angebote reichhaltiger und die Beziehungen persönlicher werden. Damit kann der Zeitdruck, unter dem das hauptamtliche Personal vielfach steht, ein stückweit kompensiert werden.

Über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in unserer Gesellschaft auf vielfältige Art. Ob in der Schule, in der Kindertageseinrichtung und in Elterninitiativen, im Sport- , Kultur- und Musikverein, in der Arbeit mit Jugendlichen wie Senioren, in Hospizen oder Pflegeheimen, in Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen, in Bürgervereinen, Stadtteilinitiativen oder in der Lokalen Agenda, in Umweltprojekten, bei der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz bis hin zu Kirchengemeinderäten, Gewerkschaften oder Parteien – bürgerschaftliches Engagement hat viele Gesichter.

Bürgerschaftliches Engagement kann nicht verordnet werden, es basiert auf der freiwilligen Initiative von Bürgerinnen und Bürgern. Bürgerschaftliches Engagement soll und kann staatliche Daseinsvorsorge und den Sozialstaat nicht ersetzen.

Hier die Dokumente:

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